E-Mail, Internet und Homepage

Wie lautet meine E-Mail-Adresse?

Ihre E-Mail-Adresse lautet [loginname]@informatik.uni-frankfurt.de
Wenn man sich also z.B. mit dem Benutzernamen schmidt einloggt, lautet die E-Mail-Adresse
schmidt@informatik.uni-frankfurt.de.
Ebenso zulässig ist die Schreibweise [loginname]@cs.uni-frankfurt.de (cs steht für hier für
computer science), also im Beispiel schmidt@cs.uni-frankfurt.de.

Grafische Mailprogramme

Unter K-Menü --> Internet finden sich diverse grafische E-Mail-Programme, wie zum Beispiel Mozilla
Thunderbird (Thunderbird Konfiguration) oder KMail.
Thunderbird erleichtert das Einrichten eines Accounts mit einem 'Account Wizard'; die Konfiguration
von KMail erfolgt über Settings --> Configure KMail. Das weitere Vorgehen ist bei allen genannten
Programmen ähnlich:

  • Als Username gibt man den eigenen Usernamen ein.
  • Als Servertyp für eingehende Mails kann zwischen POP und IMAP gewäht werden. Es ist
    möglich, alternativ den Washington University IMAP-Server oder den Dovecot-Server zu nutzen:
    WU-IMAPD:
    • Servertyp IMAP: Server: imap.informatik.uni-frankfurt.de, Port 143,
      Sicherheit: STARTTLSoder Port 993, Sicherheit: SSL
    • Servertyp POP: Server: pop3.informatik.uni-frankfurt.de, Port 110,
      Sicherheit: STARTTLS

    dovecot:
    • Servertyp IMAP: Server: imap.informatik.uni-frankfurt.de, Port 10143,
      Sicherheit: STARTTLS oder Port 10993, Sicherheit: SSL
    • Servertyp POP: Server:pop3.informatik.uni-frankfurt.de, Port 10110,
      Sicherheit: STARTTLS
  • Postausgangsserver: smtpauth.informatik.uni-frankfurt.de, Port 587
    Sicherheit: STARTTLS

Außerdem ist Webmail-Zugriff über http://webmail.informatik.uni-frankfurt.de möglich.

SPAM-Filter konfigurieren

Die RBI setzt auf dem zentralen Email-Server die Spam-Erkennungssoftware SPAMASSASSIN ein. Die RBI darf
allerdings aus rechtlichen Gründen keine SPAM-Mails löschen. Es wird eine SPAM Wahrscheinlichkeit berechnet
und diese wird im Header der Email unter X-Spam-Flag undX-Spam-Level vermerkt. Der User kann sein eigenen
Spam-Filter über die Flags:X-Spam-Flag=YES oder X-Spam-Level ≥ **...* (Anzahl der Sterne) konfigurieren.
Siehe auch Anleitung zur Spamfilter-Konfiguration von Thunderbird.
Sie können Spams auch mit dem Mailbearbeitungsprogramm procmail herausfiltern. Dazu müssen Sie eine
.forward-Datei und eine .procmailrc-Datei in Ihrem Homeverzeichnis anlegen.

E-Mails automatisch weiterleiten

Wenn man alle neuen E-Mails an eine andere E-Mail-Addresse weiterleiten will, dann muss man nur direkt im
eigenen Heimatverzeichnis eine Datei namens .forward erstellen. In diese Datei schreiben Sie nur die E-Mail-
Addresse, an die neu eintreffenden E-Mails weitergeleitet werden sollen (bereits empfangene E-Mails werden
nicht weitergeleitet). Zur Sicherheit kann man eine lokale Kopie auf dem Server der RBI generieren, indem man
eine Zeile mit dem eigenen Loginnamen voranstellt. Dem Loginname muss jedoch ein Backslash \ vorangestellt
sein! Ansonsten erzeugt man eine Mail-Loop!

Beispiel für eine .forward-Datei:

\my_loginname
user@remote.host.de

Diese Methode der Mail-Weiterleitung hat jedoch den Nachteil, dass auch alle Spam-Mails weitergeleitet werden.
Eine bessere Variante bildet die Benutzung der Forward-Datei zusammen mit dem Programm procmail. Dazu
erzeuge mittels eines Editors wie z.B. vim, nano, xemacs, nedit ... eine Forward-Datei .forward und eine
Steuerungsdatei .procmailrc im eigenen Heimatverzeichnis (cd ~) mit folgendem Inhalt:

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

.forward

"|IFS=' ' && exec /usr/bin/procmail -f- || exit 75 #lyour_loginname"

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

.procmailrc

MAILDIR=$HOME/Mail
SPAMFILE=$MAILDIR/Junk
# zum Löschen setzen Sie SPAMFILEHW=/dev/null
SPAMFILEHW=$MAILDIR/JunkHW

 

# die nachfolgenden beiden Zeilen können Sie nach erfolgreichem Test löschen.
#Ansonsten müssen Sie von Zeit zu Zeit die Log-Datei löschen.
LOGFILE=$HOME/procmail.log
LOGABSTRACT=yes

# Herausfiltern der Spam-Mails mit 8 und mehr Sternchen
# Wahrscheinlichkeit der Fehlleitung = 0,05%
:0H:
* ^X-Spam-Level: \*\*\*\*\*\*\*\*\*\*
$SPAMFILEHW

# Herausfiltern der Spam-Mails
# X-Spam-Flag=YES ab 5 Sternchen, sonst =NO
:0H:
* ^X-Spam-Flag:.*YES
$SPAMFILE

# Wenn Sie nur Spam-Mails herausfiltern wollen, löschen Sie die nächsten Zeilen
# Weiterleitung
# Ersetzen Sie user@remote.host.de durch die gewünschte Zieladresse
# Das c bewirkt, dass eine Kopie auf dem lokalen Server abgelegt wird
:0 c
! user@remote.host.de

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Spam-Mails werden danach in die Datei ~/Mail/Junk gespeichert. Bitte achten Sie darauf, dass das
Verzeichnis Mail in Ihrem Homeverzeichnis existiert (ansonsten legen Sie es mit dem Befehl mkdir Mail an).
Beachten Sie, dass zu einem geringen Anteil EMails versehentlich als Spam bewertet werden können, die keine
Spam-Mails sind. Deshalb sollten Sie Spam-Mails nicht automatisch löschen lassen, sondern von Zeit zu Zeit
alle Mails in der Datei Junk sichten und fehlgeleitete Mails herausfiltern.

Webbrowser

Sie können folgende Webbrowser benutzen: z.B. firefox oder konqueror indem Sie auf der konsole den
entsprechenden Namen eingeben. Oder Sie können einen von den Webbrowsern im K-Menü --> Internet wählen.

Kann man sich von außen auf den Rechnern der RBI einloggen?

Ja, kann man. Am besten (da am sichersten) ist der Zugang via SSH (Secure Shell). SSH-Client-Programme
gehören bei allen UNIX-artigen Betriebssystemen (Linux, FreeBSD, Solaris, MacOS X) zum Lieferumfang, für
Windows gibt es zum Beispiel das Programm PuTTY, welches unter http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham
/putty
zu finden ist. Im Funktionsumpfang etwas größer (insbesondere zum Verschieben von Dateien mittels graphischen Dateimanager via sftp) ist der SSH-Client bitvise.


Als Zieladresse gibt man folgendes ein:
[rechnername].rbi.informatik.uni-frankfurt.de
(z.B. paris.rbi.informatik.uni-frankfurt.de oder kroton.rbi.informatik.uni-frankfurt.de)
Eine Liste mit den Rechnernamen finden Sie hier .
Telnet ist aus die Sicherheitsgründen auf den Rechnern der RBI meistens nicht erlaubt.

Homepage

Sie können eine eigene Homepage in Ihrem Heimatverzeichnis in einem Verzeichnis namens WWW
(Großbuchstaben!) ablegen und die Rechte so setzen, dass das Verzeichnis für alle Welt lesbar ist:
chmod 755 ~/WWW
chmod 711 ~/.